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 KOLUMNE à la CARRIE 

Warum ich Veganerin wurde Teil I

12 Nov 2017

Ethische Gründe

Ich hatte ja im letzten „Vegan Post“ erwähnt, dass es für mich drei ausschlaggebende Gründe gab, weshalb ich mich für einen veganen Lebensstil entschieden habe. 
Neben den gesundheitlichen und ökologischen Gründen – welche für mich persönlich eher menschliche Egoismus-Gründe sind – waren für mich die ethischen bzw. moralischen Gründe ausschlaggebend.

 

 

 

 

Es ist ganz einfach: ich konnte es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren, was wir Menschen den Tieren antun und deshalb wollte ich kein Teil mehr davon sein.

 

Mit „davon“ meine ich zum Beispiel die Massentierhaltung.
Wir leben in einem Land in dem wir für unsere Bürokratie-Marathons belächelt werden, in dem alles bis ins letzte Detail gekennzeichnet werden muss und es Regeln und Gesetze für nahezu alles gibt.

 

Wie kann denn dann nur Massentierhaltung erlaubt sein?


Allein in Deutschland leben und sterben knapp 800 Millionen Tiere PRO JAHR!
Um Massentierhaltung zu ermöglichen, werden die meisten Tiere gewaltsam an die Haltungsformen angepasst, das heißt, ihnen werden Hörner, Ringelschwänze, Schnäbel und manchmal auch Zähne ohne Betäubung abgeschnitten, abgetrennt oder gekürzt. Wesentliche Grundbedürfnisse werden ignoriert, sie müssen in ihren Fäkalien leben und können sich kaum bewegen. Um die Tiere trotz der unwürdigen und unpassenden Haltungsbedingungen leistungsfähig zu machen, erfolgt eine routinemäßige Abgabe von Antibiotika.  
 

 

Warum?

 

Ich hatte das Glück mit Tieren aufzuwachsen. Unsere Hunde sind Teil der Familie, ihr Verlust schmerzt uns sehr. Meine Katze begleitet mich seit meinem 14. Lebensjahr, von Wohnung zu Wohnung, sie sieht mich weinen, sieht Männer kommen und gehen und ich wünsche ihr Gesundheit, wenn sie niesen muss.

Für Jemand, der keinen Bezug zu Tieren hat, der nie ein Haustier hatte, mag das befremdlich klingen.
Dieser Mensch tut mir Leid.

Denn er weiß nicht, wie viel Liebe und Vertrauen ein Tier einem Mensch schenken kann.

 

Aber genau da fing für mich das Problem an: wie kann ich meine Hunde so sehr lieben, mit ihnen mitleiden und sie bei mir im Bett schlafen lassen und auf der anderen Seite ein Schwein oder ein Kalb töten lassen und essen?

Das Fell meiner Kartäuser Katze ist wunderschön, die Vorstellung sie zu Pelz zu verarbeiten zu lassen: UNVORSTELLBAR. 

 

Aber warum tragen wir dann Waschbärfell an unseren Kapuzen und schlafen in Daunendecken?

 

Warum töten wir Tiere?
Wer sagt, dass das ok ist?

 

Erst diese Woche habe ich an eine Tierschutzorganisation gespendet, die verstümmelte und gequälte Bären aus der Gefangenschaft retten. Ich sah das Video von dieser Bärin, der sie beide Vorderpfoten abgeschnitten haben.
Dafür bekommt man anscheinend viel Geld.
Mir kamen sofort die Tränen hoch. Nein nicht hoch, sondern ich habe geweint, bitterlich.

Und das war schon immer so.
Ich gehöre zu Denjenigen, die mit Tieren mehr Mitleid verspüren, als mit Menschen.
Bei denen das Tier-Kindchen-Schema mehr greift als bei menschlichen Babys.

Jeder Hund, der mir auf der Hundewiese schwanzwedelnd entgegen stürmt, bekommt ein Hallo, ich beuge mich hinunter und streichle ihn und wir strahlen uns an.
Um die meisten Herrchen und Frauchen hingegen, versuche ich einen Bogen zu machen.

 
Wenn ich Filme oder Bilder über Tierquälerei sehe, blutet mir das Herz, ich kann kaum hinsehen und mir kommen wirklich jedes mal die Tränen.

Und das Schlimme ist: den Meisten geht es sicherlich ähnlich, oder?
 

Tut mir wirklich Leid, wenn ich das jetzt so drastisch sage, aber jeder der Fleisch, Milch, Eier, Fell, Leder usw. kauft, isst oder trägt, der ist Teil davon.
Der- oder diejenige unterstützt mit seinem/ihrem Geld diese sinnlose Tierquälerei.

 

Da kann man leider nichts beschönigen.

 

Und um zwei Argumente gleich vorweg zunehmen:

„Ich esse nur selten Fleisch, und wenn dann ist es BIO.
Das heißt das Tier hatte ein schönes Leben.“ 

  1. „Bio“-Gewinne machen in Deutschland ca. 3,2% aus, also ein wirklich sehr geringer Anteil.

  2. Begriffe wie Öko und Bio sind eine Illusion, die uns den Konsum von tierischen Produkten erleichtern. Sie verknüpft der Verbraucher automatisch mit glücklicheren Tieren und artgerechter Haltung, freilaufenden, zufriedenen Tieren, die nicht zum bloßen Nutztier degradiert werden. Doch diese Vorstellung ist fatal: weder „Öko“ noch „Bio“ stehen für glückliche Tiere und auch von artgerechter Haltung kann auf Biobetrieben keine Rede sein. Die Lebensbedingungen der Tiere unterschieden sich kaum von denen der Tiere in der konventionellen Massentierhaltung, sie haben lediglich wenige Zentimeter mehr Lebensraum.

  3. Ein bisschen töten gibt es nicht, töten ist töten. Ob mehr oder weniger Fleischkonsum. Das Tier wurde getötet.

  4. Das Tier hatte ein schönes Leben, deswegen ist es ok ihm das Leben zu nehmen? Stellt euch vor einer eurer Liebsten wird bei einem Terrorangriff getötet: naja ist doch ok, er hatte ja bis dahin ein schönes Leben?!

 

Nur weil wir die Macht haben, haben wir nicht Recht!

 

Tiere sind etwas wundervolles.

Außer Haie und Schlangen.

Aber auch die sollen leben dürfen.

Ich liebe Tiere.
Deswegen esse ich sie nicht.
Deswegen trage ich sie weder auf meiner Haut, noch an meinen Füßen.

Deswegen lebe ich einen veganen Lebensstil.


 

Love, Carrie

 

 

 

BITTE ANSCHAUEN!

 

PETA: 60 Sekunden die dein Leben verändern. 

 

 

 

 

 

Quellen:

Albert Schweizer Stiftung 

Peta 

Biowahrheit 

 

 

 

 

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