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 KOLUMNE à la CARRIE 

Über das Loslassen

8 Oct 2017

Immer wieder im Leben kommen Momente, in denen man sich die Frage stellen sollte, ob es nicht klüger wäre loszulassen.

Das können zum Beispiel negative Erinnerungen sein, Erfahrungen die uns nicht gut getan haben, Freunde die keine Freunde mehr sind oder auch Expartner, die es auch nach längerer Zeit noch schaffen uns zu verletzten.

 

 

 

 

Loslassen.

Zurück lassen.

Das ist meistens einfacher gesagt als getan.

Aber warum genau fällt es uns so schwer einfach mal loszulassen?

 

Wenn man an dem Punkt angelangt, an dem man loslassen sollte, dann ist damit ziemlich häufig eine negative Erfahrung verbunden.

Wir wurden verlassen. Wir wurden enttäuscht. Ein Freund verhält sich nicht so, wie man es sich gewünscht oder erwartet hätte. Wir haben selber einen Fehler gemacht, der uns nicht loslässt. Wir haben ein Ziel nicht erreicht. Wir wurden gekränkt und können dieses Gefühl nicht vergessen.

Es gibt so viele Situationen in denen wir verharren, ja uns regelrecht verbeißen, obwohl sie uns offensichtlich schaden.

 

Warum halten wir manchmal an diesen negativen Erfahrungen fest?

Schließlich belasten sie uns und stören unsere Zufriedenheit, ja sogar richtig unglücklich kann all das machen.

 

Vor allem dann, wenn es um die zwischenmenschlichen Beziehungen geht, tun wir uns besonders schwer loszulassen.
Menschen die uns wichtig sind bzw. waren, die wir vielleicht sogar geliebt haben, nur sie haben die Macht uns zu verletzen und richtig weh zu tun. Und auch nach einem Jahr, oder auch noch länger, können diese ehemaligen, wichtigen Menschen, etwas tun, was uns ärgert oder verletzt.

Aber spätestens dann ist es doch wirklich allerhöchste Zeit, sich selber den Gefallen zu tun und loszulassen.

 

Ein für alle Mal.

 

Freunde oder auch Expartner, sind aus bestimmten Gründen nicht mehr Teil unseres Lebens. Und das ist auch gut so. Wer uns verletzt, kränkt oder uns im Stich lässt, hat in unserem Leben nichts zu suchen.

Er ist es nicht wert.

Keine Träne.

Keine Gedanken.

 

Warum klammern wir uns an etwas, das unserer seelischen Gesundheit schadet?

 

Umso mehr ich mich damit beschäftige, muss ich lächeln, denn meine Antwort auf die letzte Frage lautet „Keine Ahnung.“

Fakt ist auch – und das ist ja das Gute daran – ich bin Herr(in) meiner Gedanken.

Also ich ganz alleine bin verantwortlich für das, was ich denke und welche Stimmung daraus resultiert.

 

Loslassen ist eine reine „Kopf-Sache“.

Loslassen heißt akzeptieren und Abschied nehmen.
Loslassen heißt aber weder gutheißen noch kapitulieren.
Und es heißt schon gar nicht, dass wir versagen oder ein Verlierer sind.

 

Ganz im Gegenteil.

Wir beweisen Stärke, indem wir loslassen, denn damit tun wir uns, der wichtigsten Person überhaupt, etwas Gutes. Das ist ein Gewinn.

 

Lassen wir nicht los, werden wir immer in dieser Situation verharren und über kurz oder lang uns selbst schaden.

Wir werden dann nie frei sein, frei für etwas Neues und viel Großartigeres.

Wir werden uns von den Gedanken nicht losreißen können und das wird uns immer ausbremsen und aufhalten.

 

Das Leben ist genauso wenig gerecht, wie wir perfekt sind. Und wir müssen leider akzeptieren, dass andere Menschen sich in bestimmten Situationen anders verhalten, als wir es selbst tun würden. Dinge, laufen nicht immer so wie wir es gerne hätten.
Aber wir haben ein Recht darauf, dass es uns gut geht. Und das können wir selbst am allermeisten bedingen.
All diese Gedanken sind doch irgendwie tröstlich, oder?

 

Ich bin ein Mensch, der schwer verzeihen und noch weniger vergessen kann. 

Aber ich kann loslassen und diese Gedanken an Vergangenes  nicht mehr in meinen Kopf lassen. Ich möchte nicht, dass es mir nur eine Sekunde länger schlecht geht, wegen bestimmten Personen, Momenten oder Erfahrungen, die mir mittlerweile nichts mehr bedeuten und keinen Platz in meinem Leben haben.

 

Deswegen lasse ich los und mache mich frei.

Weil es so viel besser ist.

 


Also es liegt an euch: dreht euch um, winkt zum Abschied, sagt laut Arschloch und lächelt.

Lächelt, weil ihr jetzt bereit seid, für etwas viel besseres, aufregenderes und wertvolleres.

Und das Neue lässt uns das Vergangene eh ganz schnell vergessen.

 

 

Love, Carrie

 

 

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